So fing alles an |
|||||
| Im Jahr 1977 trafen sich einige Kampfsportbegeisterte im Gasthof Wieland in Obertraubling, um auch hier eine Möglichkeit zu schaffen, ihren Lieblingssport auszuüben. Damit war der TOP-TEN aus der Taufe gehoben. Zu Beginn der Kampfsportgeschichte in Obertraubling wurde beim TOP-TEN, im Gegensatz zu heute Karate und zwar die Stilrichtung Shorin Ryu Karate betrieben. Da in den ersten Jahren nicht genug Räumlichkeiten für den | |||||
| Sportbetrieb
zur Verfügung standen,, mußte in dieser Zeit das Training unter provisorischen
Bedingungen im Wielandsaal stattfinden. Nach einigen Jahren des Bestehens geriet der Verein in eine Krise. Die Zahl der Mitglieder sank stark und das Training wurde nur noch schwach besucht. Zu diesem Zeitpunkt trat Albert Kaiser auf den Plan und war bereit Verantwortung zu übernehmen, um den Verein aus der Misere zu führen. Er ist jetzt bereits seit vielen Jahren erster Vorstand und hat es mit viel Zeitaufwand und Engagement geschafft dass der Verein heute fast 150 Mitglieder hat und dass aus einer handvoll Trainierender eine große Gruppe wurde, die regelmäßig das Training besucht. Nachdem der Pächter des Gasthof Wieland wechselte, kamen |
|||||
|
Der alte Trainingsraum |
|||||
| erneut
große Probleme auf den Verein zu, da der Saal nicht mehr zum Training
genutzt werden durfte. Doch durch die Hilfe des damaligen Vorstands des Sportvereins
Obertraubling Franz Xaver Allmeier, konnte auch hier eine Lösung gefunden
werden. Offen für alle Sportarten, vermittelte er dem TOP-TEN einen Kellerraum
im alten Sportzentrum, der vormals als Discothek genutzt wurde. Durch die gute
Zusammenarbeit mit dem Sportverein, schloß sich der TOP-TEN dem SVO an,
ohne aber seine Eigenständigkeit als e.V. zu verlieren. Mit zahlreichen
Arbeitsstunden und handwerklichem Geschick, hauptsächlich von Albert Kaiser
und seinem Bruder, verwandelte sich die ehemalige Disco in einen gut eingerichteten
Trainingsraum. Hier konnte der Verein bleiben, bis die Gemeinde entschied, ein
neues Sportzentrum zu errichten und das alte Sportzentrum geschlossen und letztendlich
abgerissen wurde. Darauf fand der TOP-TEN eine neue Heimat in der Grundschulturnhalle,
die ihm von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde und wo bis heute
das Training stattfindet. Nur wenige Jahre nach der Gründung verloren die Mitglieder des Vereins, trotz vieler Erfolge auf Meisterschaften weitgehend das Interesse am traditionellen Karate und es wurde nach neuen Möglichkeiten gesucht, modernen Kampfsport zu betreiben. Im Kickboxen und hier speziell in der Wettkampfform Semikontakt sind diese Vorstellung vom modernen Kampfsport am besten vereint. Unbelastet von angestaubten Traditionen hat man hier die Möglichkeit Körperbeherrschung, Fitneß und Selbstverteidigung zu kombinieren. |
|||||
|
Im Laufe der Vereinsgeschichte wurden eine Reihe von Veranstaltungen
durchgeführt. Als einer der Höhepunkte soll dabei die Kickboxgala
1993 hervorgehoben werden. Vor über 750 Zuschauern boten zahlreiche Athleten
hervorragenden Kickboxsport und bewiesen, dass Kickboxen weit enfernt ist
von unkontrollierten Prügeleien. |
|||||
|
Auch eine Weltmeisterin
fängt mal klein an.
Christine Pielmeier im November 1987
|
|||||
| Namen zu verschaffen. Das beste Beispiel ist dabei der Gewinn der Weltmeisterschaft von Christine Pielmeier im Jahr 1995. Ein weiteres großes Anliegen ist die Verbesserung der Kameradschaft, die in der heute so egoistischen Welt viel zu kurz kommt. | |||||